Mit Team-Spirit zum Erfolg

Mit Team-Spirit zum Erfolg

Nur das Sahnehäubchen fehlt: Das Topeak-Ergon-Duo Kristian Hynek und Jeremiah Bishop beendet die 20. Auflage der Bike Transalp nach insgesamt vier Podest-Platzierungen auf Rang drei im Gesamtklassement. Zum Etappensieg fehlt leider das Quäntchen Glück …

„Er hat alle mit seinem konstant hohen Niveau beeindruckt.“ Was Kristian Hynek über seinen Partner Jeremiah Bishop sagte, schließt auch die Konkurrenz mit ein. Das war die Grundlage für den Podest-Platz in der Endabrechnung. Und den untermauerten die beiden Topeak-Ergon-Piloten auch auf der Schluss-Etappe von Lavarone nach Riva noch mal, als sie hinter den siegreichen Markus Kaufmann/Jochen Käß, sowie Gesamtsieger Daniel Geismayr/Hermann Pernsteiner Etappen-Dritte wurden.

„Wir sind sehr glücklich über diesen dritten Platz. Diese Woche war für das ganze Team ein Erfolg, weil er gezeigt hat, dass wir auch mit einer kurzfristigen Änderung der Besetzung noch auf einem so hohen Niveau fahren können“, fasste Kristian am Samstag in Riva die 545 Kilometer zusammen. Dass sich der immer stärker werdende Alban Lakata als Weltmeister nicht zu schade war im Backup-Team wertvolle Unterstützungsarbeit zu leisten, spricht Bände. „Das zeigt den Spirit, den wir im Team haben. Das ist einfach großartig“, so der Tscheche.

Was fehlte, war einzig das Sahnehäubchen Etappensieg. Dabei waren er und JB am Ende der fünften Etappe in Trento sehr nah dran. So nah, dass Kristian und andere der Meinung waren, dass er den Sprint gegen Pernsteiner eigentlich gewonnen hatte. Es war ein Foto-Finish – aber ohne Foto. „Wir hatten beide das Gefühl, dass ich vorne war, aber sie haben die Zeitmessung herangezogen. Das dürfte eigentlich nicht sein“, meinte der Topeak-Ergon-Profi kritisch.

Allerdings trübte das die Gesamtbilanz nicht. Dazu gehörte auch der sechste Rang, auf dem Alban Lakata und Erik Kleinhans schließlich notiert wurden. Kleinhans bot seine bisher beste Transalp-Performance und der Albanator war am Ende positiv gestimmt. Von Tag zu Tag machte ihm die Rippenverletzung weniger Probleme. „Die Beine waren nach der Laufeinheit am dritten Tag ganz schön beleidigt, aber sonst bin ich auch sehr zufrieden. Mal schauen, was es gebracht hat“, fasste der Österreicher zusammen.