Markus Bauer

Ergon Factory Rider
  • Name: Markus Bauer
  • Geburtstag: 24.08.1989
  • Wohnort: Kirchzarten

Markus Bauer: Der Weg zurück auf den Trail

Er ist einer der Hoffnungsträger des Deutschen Cross-Country-Sports. Doch sein Weg an die Spitze ist mit Schicksalsschlägen gepflastert …

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„Das wird meine Saison“, denkt sich Markus Bauer als er im Jahr 2012 nach langer Vorbereitung und Entbehrungen topfit in Nove Mesto na Morave am Start steht. Er ist einer der aufstrebenden nationalen Cross-Country-Piloten und beim Weltcup in Nove Mesto will er zeigen was er kann. Leider kommt es nicht so weit.

In dem zwei Tage vor dem Cross-Country-Rennen stattfindenden Eliminator-Sprint, eine Disziplin in der jeweils vier Fahrer im Ausscheidungsverfahren gegeneinander antreten, stürzt Markus schwer und zieht sich dabei einen komplizierten Bruch der Mittelhand zu. Durch einen kleinen Fahrfehler ist die Saison gelaufen. Die Enttäuschung bei Markus ist groß und Frust macht sich breit. All die harte Arbeit im Vorfeld wird auf einen Schlag zunichtegemacht.

Markus’ gebrochene Hand ist stark angeschwollen.

Doch obwohl dies für einen Mountainbiker eine extrem schwere Verletzung ist, verschwendet Markus keinen Gedanken an die Beendigung seiner Karriere. Sein Wille wieder an die Spitze zu kommen ist ungebrochen und jetzt sogar noch stärker.

Doch auch nach der Operation hat er Schmerzen. Selbst wenn er nur kurz auf dem Rad sitzt, spürt er den enormen Druck im Handgelenk. Er sucht krampfhaft nach Lösungen und probiert zum Glück irgendwann auch die Ergon GS3-Griffe aus. Und tatsächlich, der Schmerz kann durch die vergrößerte Auflagefläche des Flügelgriffs gestillt werden.

Mit den Barends hat er zusätzlich die Möglichkeit bei längeren Trainingseinheiten die Position des Handgelenks zu verändern und somit für Entlastung zu sorgen. Markus kann nun wieder sorgenfrei trainieren und mit dem GS3 sogar wieder richtig schnell Rennen fahren.

Lediglich vier Jahre später ereilt ihn der nächste Schicksalsschlag. Er stürzt hart und bricht sich die Hüfte. Die Saison ist schon wieder dahin und vielleicht sogar die ganze Karriere? Zu diesem Zeitpunkt ist den Ärzten noch nicht klar, ob Markus jemals wieder mit voller Leistung Radfahren kann. Doch, dass Markus Bauer ein echter Kämpfertyp ist, zeigt sich schon zu Junioren Zeiten, er ist stets derjenige, der akribisch trainiert und immer noch eine Trainingsschleife mehr dranhängt, selbst wenn alle anderen schon unter der Dusche stehen.

Genauso arbeitet er auch an seinem Comeback. In seiner Social Media-Serie „Come back Stronger“ zeigt er Schritt für Schritt seine Fortschritte und manchmal aber auch seine Rückschläge. Im Rollstuhl seinen Konkurrenten beim Fahren zusehen zu müssen ist sicherlich nicht einfach, aber es zeigt ihm ein Ziel auf: Schmerzhafte Physiotherapien, wieder Laufen zu lernen und sofort zurück auf das Fahrrad. Für Markus gibt es nie eine andere Option als weiterzumachen. Im Winter 2016 kann er endlich wieder an seine alte Form anknüpfen und kämpft nun mit seinen alten Rivalen um die vorderen Plätze im Weltcup.

Viel Glück Markus …