Rachel Strait

Ergon Factory Rider
  • Name: Rachel Strait
  • Geburtstag:
  • Wohnort: Alpine, California

Rachel Strait

Rachel Strait (ehemals Throop) ist keine gewöhnliche Frau aus Kalifornien. Die quirlige und ehrgeizige Enduro-Fahrerin hat ihren Blick auf die härtesten Rennen der Welt gelegt.

Was waren deine Beweggründe dich für Mountainbike und Enduro zu entscheiden?

Ich hatte immer eine Passion für Zweiräder! Als ich 7-jahre alt war hat mir mein Dad mein ersten Cross-Country Bike gekauft. Im Alter von 10 bin ich dann mein erstes Rennen in Big Bear/Kalifornien gefahren und bin seitdem infiziert. Ich bin dann durchs ganze Land gereist und bin Rennen gefahren, bis ich angefangen habe zu studieren und ein paar Rennrad Rennen gefahren bin. Nachdem ich dann meinen Abschluss in Global Marketing gemacht habe, bin ich zu Crankbrothers nach Laguna Beach und Laguna Beach schreit förmlich ENDURO! Das Umland ist wirklich spitze mit seinen technischen steilen Abfahrten. So bin ich zum Enduro gekommen und auch geblieben.

Du reist um die ganze Welt mit deinem Bike, was ist dein lieblings-Bikerevier?

Auch wenn ich die Möglichkeit habe die ganze Welt zu bereisen bin ich immer noch am liebsten Zuhause. Allerdings ist Neuseeland der Wahnsinn, gerade im Whakarewarewa Forest in Rotorua gibt es spannende Trails.

Auf dem höchsten Level Rennen zu fahren bedarf ein striktes Trainingsprogramm. Wie schaut ein typischer Tag einer Rachel Strait aus?

Mein Tagesablauf verändert sich ständig, aber ein typischer Ruhetag beinhaltet eine Menge Stretching und eine ruhige Ausfahrt mit dem Rad. Am Wochenende fahre ich meistens längere Touren oder bin auch mal auf dem Motocross unterwegs. Ein bis zweimal in der Woche trainiere ich Intervalle, das kommt drauf an, wo ich gerade bin. Mein Trainer Ryan Geiger findet immer die richtige Balance für mich zwischen Ausdauer- und Techniktraining.

Auf welches Rennergebnis bist du besonders stolz?

Als ich 17 Jahre alt war, war ich nationaler Junioren Meister im Cross Country, das war ziemlich gut. Ich habe extrem hart dafür gearbeitet, habe gewonnen und mich für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Aber auch letztes Jahr hat es wirklich gut getan beim Sea Otter Pro Enduro auf dem Podium zu stehen. Das ist zwar nicht die technischste Strecke, aber sie hat ihre Tücken. Ein anderer Moment, auf den ich sehr stolz bin ist mein erstes Endurorennen 2013 als ich in Keystone aufs Podium gefahren bin.

Wenn du nicht gerade auf dem Rad sitzt, wie entspannst du dich?

Wenn ich nicht fahre, oder trainiere, hänge ich gerne mit meinem Mann Kyle auf dem Boot ab, wenn er angelt. Ansonsten mache ich gerne Yoga, fahre Motocross, gehe Klettern, oder häkele Mützen und Bierdosenschoner.

Wir träumen alle vom perfekten Trail. Wie schaut dein perfekter Trail aus?

Mein perfekter Trail ist extrem schnell, hat ein paar technische Sektionen im Hochgebirge und ist umgeben mit schönen Bäumen und fantastischer Aussicht!

Welche Tipps kannst du Amateur Enduro-Bikern mit auf den Weg geben?

Mix it up! Versuche dich nicht nur auf eine Disziplin zu fokussieren, fahre Motocross, BMX und Cross Country! Alles hilft dir dich besser auf dem Enduro zu machen.

Wie wichtig ist dir Ergonomie beim Enduro fahren?

Ergonomie ist für mich extrem wichtig, besonders weil ich sehr viel Zeit auf dem Rad verbringe. Ich möchte Produkte fahren, die auf mich als Mensch angepasst sind und das spüre ich bei den Ergon Produkten extrem. Ich hatte immer Probleme mit einschlafenden Händen bei anderen Griff-Herstellern und seit ich Ergon und den GA2 fahre, ist die Taubheit in den Händen weg.